Restaurant Day: Hinter den Kulissen des Dirty Brunch Break

hukodiDie Tür des Hukodi geht auf. Und der erste Satz aus meinem Mund ist „ich habe die ausgestochenen Melonen-Sterne und Batmans im Gefrierfach vergessen“.

Und damit ein herzliches Hallo beim Dirty Brunch Break (#DirtyBrunchBreak) des Restaurant Day in München.

Ein Karneval des Essens, an dem jeder für einen Tag ein Restaurant eröffnen kann
Der Restaurant Day ein Jahrmarkt rund ums Essen, geschaffen von Tausenden Menschen, die weltweit “Ein-Tages-Restaurants” organisieren oder diese besuchen. Die Idee dahinter: Ein freudiger Tag mit den Menschen aus der näheren Umgebung, an dem sie Speisen und Getränke das verbindende Glied sind. Die Veranstaltung wird ermöglicht durch ein Team von Freiwilligen, die auch diese Website unterhalten. Alle teilnehmenden “Ein-Tages-Gastronomen” sind für die Ereignisse rund um ihr Restaurant selbst verantwortlich.
Quelle: http://www.restaurantday.org/de/

Angefangen hat es im April. Sabine erzählte, dass sie einen Restaurant Day plant. Auch wenn ich mir nicht wirklich etwas darunter vorstellen konnte, hat mich die Idee, einen Tag lang ein Restaurant zu betreiben, sofort fasziniert.

Was braucht es?
Ein Team an begeisterten Köchen und Gastgebern. Menschen, die Spaß am Kochen und am Essen haben und offen auf Neues zugehen.

(Menschen, die vergessliche Personen zu Hause vorbei fahren, um die Obst-Deko aus dem Gefrierfach zu holen)

Die Idealbesetzung des Dirty Brunch Break: Sabine, Heimo, Michael, Dana! <3

Speisen und Getränke
Ja, man kann ein Speisen-Konzept bis ins kleinste Detail entwickeln. Man kann aber auch das Team fragen, was es kochen oder backen möchte und daraus ein Konzept stricken.

Wir haben die Wochen vor dem Restaurant Day noch Ideen diskutiert und Menüpunkte gestrichen.
Wer kann schon ahnen, wie viele Personen tatsächlich kommen werden? Und so sind wir permanent zwischen den beiden Fragen geschwankt: Bekommen wir überhaupt alle satt? Oder bieten wir zu viel an und müssen uns die nächsten Tage von all dem ernähren, was wir wochenlang davor schon zum Testen gekocht hatten?

kuchenAuf die Speisekarte haben es u.a.
Käsekuchen
Apfel-Streusel-Kuchen
geschafft.

Und wer bei den Brötchen, Baguettes und Broten stöbern möchte, findet die Rezepte auf Sabines siktwinfood-Blog

Gulasch und die Bloody Mary Infusion finden sich bei Heimos Schwarzthoughts-Blog

Die Location
Es hilft sehr, wenn jemand jemanden kennt, der von der Idee begeistert ist und eine kochtaugliche Location besitzt. Insofern waren wir mit dem Hukodi sehr glücklich und bedanken uns bei Sebastian für das Vertrauen.

Die Gäste
Und auch wenn wir es die letzten Tage schon ein oder zweimal gesagt haben: Die Gäste, sind das eigentliche Hightlight. Jeder einzelne!
Aus der Küche rauszugehen, an den besetzten Tischen vorbei zu ziehen, die entspannte Stimmung und die Gespräche als Hintergrundrauschen wahrzunehmen, macht so wahnsinnig viel Spaß und bleibt unvergesslich. Danke, dass ihr unsere Gäste wart und wir uns kennen gelernt haben.

siktwin_Brot_Broetchenkochinseldeko


 

 

 

 

 

Checkliste 1.0 für den Restaurant Day

  • Ein begeistertes Team
    und eine Aufgabenteilung am Tag des Restaurant Days selbst
  • Eine geschlossene Facebook Gruppe zur Organisation
  • Eine Location
    Je nachdem was man anbieten möchte, sollte man sich überlegen, wie die Location ausgestattet sein muss: braucht es einen Ofen? Werden mehrere Herdplatten benötigt? Gibt es einen Kühlschrank? Etc…
  • Speisen (!)
    Man sollte nichts davon in der eigenen Küche vergessen. Pro-Tipp: Beim Rundgang auch im Gefrierfach nachschauen.
  • Getränke (Kaltgetränke, warme Getränke, Specials wie z.B. eine Bloody Mary Infusion)
  • Tische und Stühle
    wer ein Sofa bei gutem Wetter rausstellen kann, ist klar im Vorteil und ein Balkontisch, kann zwei Gästen mehr Platz bieten
  • Geschirr und Besteck
    sowohl zum Kochen und Anrichten als auch zum Servieren
  • Tischdecken / Servietten
  • Die unsichtbaren Helfer: Handtücher (in Unmengen), Putzlappen, Alufolie (um z.B. etwas Kuchen mit auf den Weg zu geben), Frischhaltefolie, Papier-Tücher, …
  • Deko (z.B. Blümchen, Logo des Restaurant Days im Schaufenster)
  • Logo
  • Menükarten
    inkl. Hashtags, Twitter-Accounts, Logos
  • Hashtags
    individuell: #DirtyBrunchBreak
    Teil des Großen Ganzen: #RestaurantDay
  • Eine Spotify-Liste mit Musik
  • Die Location auf der Restaurant Day Webseite eintragen
  • Eine eigene Facebook-Seite zum Ankündigen, Teilen, Berichten
    DirtyBrunchBreak
  • Einen Facebook-Event anlegen und Freunde darüber einladen

Und wenn das alles viel Spaß macht und gut gelingt, dann kann man Checkliste und Facebook-Seite auch für den nächsten Restaurant Day nutzen 😉

Liked uns auf Facebook, wenn ihr mehr Infos von uns haben wollt.
Weitere Erfahrungsberichte und Fragen sind sehr willkommen!

Der nächste Restaurant Day: Samstag, der 15. November 2014

Credits: Michael Angerer

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